Matcha Plätzchen Rezept
Matcha Plätzchen Rezept – Kurzfassung
Diese Matcha Plätzchen sind zart, aromatisch und leuchten in einem wunderschönen Grün. Das einfache Matcha Plätzchen Rezept kombiniert klassischen Mürbeteig mit hochwertigem Matcha Pulver. Es eignet sich perfekt für die Weihnachtszeit oder als besondere Matcha Cookies zum Kaffee. Der Teig ist einfach zuzubereiten und gelingt auch Backanfänger:innen.
Backzeit & Portionen
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Vorbereitungszeit: ca. 20 Minuten
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Kühlzeit: 30–60 Minuten
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Backzeit: 10–12 Minuten
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Temperatur: 170–180 °C Ober-/Unterhitze
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Ergibt: ca. 30–35 Matcha Plätzchen
Zutaten für Matcha Plätzchen
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250 g Weizenmehl (Typ 405 oder 550)
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10–12 g Matcha Pulver (Für besonders intensive Farbe und Aroma eignet sich hochwertiges Matcha Pulver)
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150 g weiche Butter
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100 g feiner Zucker oder Puderzucker
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1 Eigelb (Größe M)
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1 TL Vanilleextrakt (optional)
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1 Prise Salz
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1 TL Zitronenabrieb (optional)
Kurzanleitung
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Butter und Zucker cremig schlagen, bis eine helle, luftige Masse entsteht.
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Eigelb unterrühren und optional Vanille oder Zitronenabrieb hinzufügen.
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Mehl und Matcha sieben und unter die Buttermasse mischen.
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Teig kurz kneten, zu einer Scheibe formen und mindestens 30 Minuten kühlen.
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Teig 4–5 mm dick ausrollen oder als Rolle formen und Scheiben schneiden.
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Plätzchen bei 170–180 °C etwa 10–12 Minuten backen, bis die Ränder leicht fest sind.
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Auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
Tipp für besonders grüne Matcha Kekse
Verwende hochwertiges Matcha Pulver – je besser die Qualität, desto intensiver wird die smaragdgrüne Farbe und das feine Aroma der Matcha Plätzchen.
Einführung: Was macht Matcha Plätzchen so besonders?
Matcha Plätzchen sind eine moderne Variante klassischer Weihnachtskekse. Die leuchtend grünen Kekse verbinden traditionellen Mürbeteig mit dem feinen Aroma von japanischem Matcha und sorgen auf jedem Plätzchenteller für einen besonderen Blickfang.
Ihr Geschmack ist einzigartig: Matcha bringt eine leicht herbe, erdige Note mit, die hervorragend mit süßen Zutaten wie weißer Schokolade, Mandeln oder Vanille harmoniert. Gleichzeitig verleiht das fein gemahlene Grünteepulver den Keksen ihre charakteristische smaragdgrüne Farbe.
Das Beste daran: Matcha Plätzchen sind einfach zuzubereiten. Mit wenigen Zutaten lassen sich sowohl klassische Ausstechplätzchen als auch schnelle Matcha Cookies backen. Entscheidend für Geschmack und Farbe ist die Qualität des verwendeten Matcha-Pulvers.
In diesem Artikel findest du ein einfaches Matcha Plätzchen Rezept, köstliche Varianten mit Schokolade und Mandeln sowie praktische Tipps für perfekte Farbe, Aroma und Konsistenz.
Was ist Matcha genau? Herkunft, Qualität & Wirkung
Bevor du dich ans Backen machst, lohnt sich ein kurzer Blick auf die Zutat, die deinen Plätzchen die charakteristische Farbe und das besondere Aroma verleiht. Matcha ist ein fein gemahlenes Grünteepulver, das ursprünglich aus Japan stammt und dort seit Jahrhunderten in der traditionellen Teezeremonie verwendet wird. Die bekanntesten Anbauregionen sind Uji (nahe Kyoto) und Kagoshima, wo das spezielle Klima und die sorgfältige Kultivierung für höchste Qualität sorgen.
Der entscheidende Unterschied zu normalem Grüntee liegt im Anbau: Etwa drei bis vier Wochen vor der Ernte werden die Teeblätter mit Netzen oder Matten beschattet. Dieser Schatten-Anbau fördert die Bildung von Chlorophyll und L-Theanin, was dem Pulver seine intensive smaragdgrüne Farbe und den charakteristischen Geschmack verleiht. Nach der Ernte werden die Blätter gedämpft, getrocknet und die Blattadern entfernt. Anschließend mahlen traditionelle Steinmühlen das Blattfleisch zu einem ultrafeinen Pulver – dem fertigen Matchapulver. Da für Matcha das ganze Teeblatt in Pulverform verwendet wird, profitierst du von allen Nährstoffen des Matchas.
Wichtige Fakten zu Matcha auf einen Blick:
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Koffein: Matcha enthält etwa 70 mg Koffein pro Gramm, was einen sanften, aber langanhaltenden Energieschub bietet
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L-Theanin: Diese Aminosäure fördert Konzentration und Entspannung gleichzeitig
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Antioxidantien: Der EGCG-Gehalt (Epigallocatechingallat) ist bis zu 137-mal höher als bei aufgebrühtem Tee
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Hinweis für Eltern: Wegen des Koffeingehalts sind Matcha Plätzchen eher nichts für kleine Kinder
Beim Kauf solltest du zwischen zwei Qualitätsstufen unterscheiden: Für Backrezepte eignet sich Culinary Grade hervorragend – er ist günstiger und speziell für die Verwendung in der Küche entwickelt, aber ist farblich eher hellgrün bis gelblich und somit optisch nicht so ansprechend. Ceremonial Grade ist eigentlich für den puren Teegenuss gedacht, kann aber aufgrund seiner intensiv smaragdgrünen Farbe die bessere Wahl sein.
Grundlagen für perfekte Backwaren
Wer perfekte Matcha Kekse backen möchte, sollte einige grundlegende Prinzipien beachten. Die richtigen Zutaten und eine saubere Zubereitung entscheiden über Geschmack, Farbe und Textur der Plätzchen.
Hochwertige Zutaten wählen
Gutes Matcha Pulver sorgt nicht nur für die charakteristische grüne Farbe, sondern auch für ein intensives Aroma. Für besonders schöne Farbe und feinen Geschmack eignet sich hochwertiger Matcha, etwa in Ceremonial- oder Premium-Qualität. Ebenso wichtig sind frische Butter, feines Mehl und hochwertige Zutaten wie Mandeln oder weiße Schokolade.
Matcha und Mehl sieben
Siebe das Matcha Pulver zusammen mit dem Mehl. So verteilt sich das Pulver gleichmäßig im Teig und verhindert Klümpchen – das sorgt für eine gleichmäßige grüne Farbe und eine feine Textur.
Zimmerwarme Butter verwenden
Die Butter sollte weich sein, damit sie sich gut mit Zucker und Ei verbinden kann. Ein wenig Vanilleextrakt und eine Prise Salz runden das Aroma zusätzlich ab.
Backtemperatur beachten
Heize den Backofen auf etwa 175 °C Ober-/Unterhitze vor. Die meisten Matcha Plätzchen benötigen 10–13 Minuten Backzeit. Die Kekse sollten am Rand leicht fest, in der Mitte aber noch weich sein.
Richtig lagern
Lass die Plätzchen vollständig auskühlen und bewahre sie anschließend in einer luftdichten Dose auf. So bleiben sie mehrere Wochen frisch und behalten ihr Aroma.
Hilfreiche Utensilien
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Handrührgerät oder Küchenmaschine
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große Rührschüssel
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feinmaschiges Sieb
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Gummispatel
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Backblech mit Backpapier
Mit diesen Grundlagen gelingen Matcha Plätzchen zuverlässig – auch wenn du noch wenig Backerfahrung hast.
Basisrezept: klassische Matcha Plätzchen (ohne Deko)
Dieses Grundrezept liefert dir mürbe, zartschmelzende Matcha Plätzchen, die sowohl als einfache runde Cookies als auch als ausgestochene Formen gelingen. Achte darauf, dass der Teig beim Kneten und Ausrollen die richtige Konsistenz hat, damit die Plätzchen beim Backen ihre Form behalten und gleichmäßig aussehen. Der Teig ist unkompliziert in der Zubereitung und lässt sich schnell und einfach zubereiten – perfekt für den Einstieg in die Welt des grünen Weihnachtsgebäcks.
Das Geheimnis liegt in der richtigen Balance: Wir verwenden nur Eigelb statt ganzer Eier, was den Teig besonders zart und mürbe macht. Wer das Ei ganz weglässt, erhält eine bröseligere Textur der Plätzchen. Der Zucker sollte möglichst feinkörnig sein – Puderzucker oder sehr feiner Kristallzucker verhindert eine körnige Textur und sorgt für ein gleichmäßiges Geschmackserlebnis.
Zutaten für ca. 30–35 Plätzchen:
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Zutat |
Menge |
|---|---|
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Weizenmehl (Typ 405 oder 550) |
250 g |
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Matchapulver (Bio Matcha Samurai) |
10–12 g |
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Weiche Butter |
150 g |
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Feiner Zucker oder Puderzucker |
100 g |
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Eigelb (Größe M) |
1 Stück |
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Vanilleextrakt (optional) |
1 TL |
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Salz |
1 Prise |
|
Zitronenabrieb (optional) |
1 TL |
Zeitangaben:
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Vorbereitung: ca. 20 min
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Kühlzeit: 30–60 min
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Backzeit: 10–12 min pro Blech
Backtemperatur: 170–180 °C Ober-Unterhitze. Achte darauf, die Temperatur nicht zu hoch einzustellen – über 185 °C beginnt der Matcha seine leuchtende Farbe zu verlieren und wird bräunlich-gelb.
Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Grundteig
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Butter cremig schlagen: Gib die zimmerwarme Butter zusammen mit dem Zucker und der Prise Salz in eine Rührschüssel. Schlage alles mit dem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine auf mittlerer Stufe 2–3 Minuten cremig-hell auf, bis eine luftige Masse entsteht.
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Eigelb einarbeiten: Füge das Eigelb hinzu und rühre es kurz unter, bis eine homogene Masse entstanden ist. Optional kannst du jetzt den Zitronenabrieb für eine frische Note hinzufügen.
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Mehlmischung sieben: Siebe das Mehl zusammen mit dem Matchapulver durch ein feinmaschiges Sieb direkt in die Schüssel. WICHTIG: Dieser Schritt ist entscheidend, um Klümpchen zu vermeiden und eine gleichmäßige grüne Farbe zu erzielen.
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Teig vermengen: Arbeite die Mehlmischung mit einem Gummispatel oder auf niedriger Stufe mit einem Handmixer in die Butter-Zucker-Masse ein. Rühre nur so lange, bis ein weicher, aber nicht klebriger Keksteig entsteht – zu langes Kneten macht die Plätzchen zäh.
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Teig kühlen: Forme den Teig zu einer flachen Scheibe oder Rolle, wickel ihn fest in Frischhaltefolie und lege ihn für mindestens 30 Minuten, besser 1 Stunde, in den Kühlschrank. Die Kühlung intensiviert das Aroma und verhindert, dass die Kekse im Ofen zu stark verlaufen. Die richtige Konsistenz des Teigs und die Kühlung sind entscheidend, damit die Plätzchen beim Backen ihre Form behalten.
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Backofen vorbereiten: Heize Sie den Backofen auf 170–180 °C Ober-Unterhitze vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus.
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Plätzchen formen: Für Cookies: Schneide die Teigrolle in etwa 1 cm dicke Scheiben. Für Ausstecher: Rolle den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 4–5 mm dick aus und steche beliebige Formen aus.
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Backen: Lege die Plätzchen mit etwas Abstand auf das vorbereitete Blech. Backe sie je nach Größe 8–12 min, bis die Ränder gerade beginnen fest zu werden, aber noch nicht bräunen.
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Auskühlen lassen: Nimm das Blech aus dem Ofen und lasse die Plätzchen auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen, bevor du sie dekorierst oder in Dosen verpackst.
Matcha Plätzchen mit weißer Schokolade & Mandeln
Die Kombination aus herbem Matcha und cremig-süßer weißer Schokolade ist ein Klassiker, der in der Welt der Patisserie längst angekommen ist. Zusammen mit dem nussigen Crunch von Mandeln entstehen Plätzchen, die nicht nur optisch beeindrucken, sondern auch geschmacklich die perfekte Balance zwischen süß, bitter und nussig finden.
Zutaten für die Schokoladen-Mandel-Variante:
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Zutat |
Menge |
|---|---|
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Mehl |
230 g |
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Matcha Pulver (Bio Matcha Samurai) |
10 g |
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Butter |
150 g |
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Zucker (ggf. Mischung aus weißem und Rohrzucker) |
90 g |
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Eigelb |
1 Stück |
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Gehackte Mandeln |
50 g |
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Gehackte weiße Schokolade oder Chocolate Chunks |
60–80 g |
Ein kleiner Tipp für mehr Aroma: Röste die Mandeln vorher kurz in einer Pfanne ohne Fett, bis sie leicht duften. Das verstärkt die nussige Note erheblich und bringt einen Hauch von Karamell ins Spiel.
Bei der Schokolade empfehle ich, eine hochwertige Tafel selbst grob zu hacken, anstatt fertige Drops zu verwenden. Die unregelmäßigen Stücke sehen handwerklicher aus und schmelzen im Ofen zu kleinen Taschen voller Süße, die den erdigen Matcha-Geschmack wunderbar ausgleichen.
Zubereitung: Bereite den Teig wie im Grundrezept beschrieben zu. Nachdem du die Mehl-Matcha-Mischung eingearbeitet hast, hebe die gehackten Mandeln und Schokoladenstücke mit einem Spatel unter. Formen aus dem Teig Kugeln mit ca. 3 cm Durchmesser und drücke diese leicht flach – Ausstechen ist bei dieser Variante nicht ideal, da die Stücke die Formen zerreißen würden. Die Form der Plätzchen wird durch die Schokolade und Mandeln beeinflusst, da größere Stücke im Teig das gleichmäßige Ausformen erschweren und der Teig beim Backen weniger stabil bleibt.
Die Backzeit erhöht sich leicht auf 10–13 min, da die Cookies durch Schokolade und Nüsse etwas dicker ausfallen. Achte darauf, dass die Ränder gerade fest werden, die Mitte aber noch weich bleibt – so erhalten Sie die perfekte Textur.
Weihnachtliche Matcha Sterne mit Deko
Grüne Sterne erinnern an Tannengrün und passen perfekt auf jeden festlichen Plätzchenteller. Diese Variante macht nicht nur optisch etwas her, sondern bietet auch Gelegenheit, kreativ zu werden und Spaß beim Dekorieren zu haben.
Rolle den Grundteig dünn aus (ca. 4 mm) und verwende Stern-Ausstecher in verschiedenen Größen. Je dünner der Teig, desto knuspriger werden die Sterne – hier kannst du nach persönlichem Appetit und Vorliebe variieren.
Ideen für die Dekoration:
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Ein dünner Guss aus Puderzucker und wenigen Tropfen Wasser oder Zitronensaft für zarte weiße Linien
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Feine Punkte oder Streifen aus geschmolzener weißer Schokolade mit einem Spritzbeutel aufgetragen
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Dezente Zuckerperlen oder Streusel – weniger ist hier mehr, damit das charakteristische Grün sichtbar bleibt
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Halb in geschmolzene weiße Schokolade getauchte Sterne für einen eleganten zweifarbigen Effekt
WICHTIG: Verziere die Sterne erst nach dem vollständigen Auskühlen. Auf warmen Plätzchen schmilzt der Guss oder die Schokolade und verläuft unschön.
Eine schöne Geschenkidee für die Weihnachtszeit: Stelle gemischte Dosen zusammen mit klassischen Matcha Plätzchen, dekorierten Sternen und den Mandel-Schoko-Cookies. So erhält der Beschenkte ein abwechslungsreiches Geschmackserlebnis und kann sich durch verschiedene Varianten probieren.
Fusion-Idee: Matcha Mandelplätzchen im italienischen Stil
Matcha harmoniert nicht nur mit klassischem Mürbeteig, sondern auch hervorragend mit süßen Mandelrezepten. Inspiriert von sizilianischen Pasta di Mandorle entstehen hier weiche, außen leicht knusprige Plätzchen, die innen saftig bleiben – ein wunderbarer Kontrast zu den mürben Grundrezepten und ein echtes Genuss-Highlight für Liebhaber der mediterranen Tradition.
Diese Variante kommt ganz ohne Mehl aus und eignet sich damit auch für alle, die glutenfreie Produkte bevorzugen.
Zutaten für ca. 20–25 Mandelplätzchen:
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Zutat |
Menge |
|---|---|
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Gemahlene Mandeln |
200 g |
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Puderzucker |
120 g |
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Matchapulver (Bio Matcha Samurai) |
8–10 g |
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Eiweiß (Größe M) |
2 Stück |
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Bittermandelaroma (optional) |
1–2 Tropfen |
Zubereitung: Vermische alle trockenen Zutaten – gemahlene Mandeln, Puderzucker und Matchapulver – in einer Schüssel gründlich. Gebe das Eiweiß nach und nach hinzu und rühre mit einem Spatel, bis ein formbarer, weicher Teig entsteht. Decke den Teig ab und lasse ihn mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen.
Forme mit leicht angefeuchteten Händen kleine Kugeln (ca. walnussgroß), wälze diese in etwas Puderzucker und drücke sie leicht flach. Backe die Plätzchen bei 170–180 °C Ober-Unterhitze für 12–15 Minuten. Sie sind fertig, wenn sich charakteristische Risse auf der Oberfläche bilden, die Mitte aber noch weich ist.
Das Ergebnis: Außen eine hauchzarte Kruste, innen saftig und mandelintensiv mit der unverwechselbaren Note von Matcha. Diese japanische Variante des italienischen Klassikers schmeckt hervorragend zu Espresso, Kaffee, einem dampfenden Matcha Latte oder als elegantes Dessert-Gebäck auf einer weihnachtlichen Etagere.
Tipps für perfekten Geschmack, Farbe & Konsistenz
Nach all den Rezepten möchte ich dir noch einige Tipps mitgeben, die den Unterschied zwischen guten und herausragenden Matcha Plätzchen ausmachen. Diese Hinweise basieren auf Erfahrungen aus der Praxis und helfen dir, typische Fehler zu vermeiden.
Dosierung des Matcha: Beginne mit 8–12 g Matchapulver pro 250 g Mehl. Mehr Matcha intensiviert zwar die Farbe und den Geschmack, kann aber auch eine Bitterkeit erzeugen. Über 15 g pro 250 g Mehl riskierst du außerdem eine zähere Textur, da die Tannine im Tee mit dem Gluten reagieren.
Kühlung nicht unterschätzen: Der Teig sollte unbedingt mindestens 30 min, besser 1 Stunde, im Kühlschrank ruhen. Die Kühlung intensiviert das Aroma, macht den Teig besser formbar und verhindert, dass die Plätzchen im Backofen zu stark verlaufen.
Temperatur kontrollieren: Backe bei maximal 180 °C Ober-Unterhitze. Über 185 °C zerfallen die wertvollen Antioxidantien wie EGCG, und der Matcha verliert seine leuchtende Farbe – die Plätzchen werden bräunlich-gelb statt smaragdgrün.
Zucker je nach Textur wählen:
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Feiner Zucker oder Puderzucker ergibt zarte, mürbe Plätzchen
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Ein Anteil Rohrzucker bringt leicht karamellige Noten und eine knackigere Konsistenz
Frische bewahren: Matcha ist licht- und wärmeempfindlich. Bewahre geöffnete Packungen kühl und dunkel auf und verbrauche sie innerhalb weniger Monate. Grau gewordenes Pulver hat an Aroma und Farbe verloren.
Koffein beachten: Wegen des Koffeingehalts sollten empfindliche Personen Matcha Plätzchen nicht zu spät am Abend in größeren Mengen genießen. Ein bis zwei Stücke zum Nachmittagskaffee sind dagegen genau richtig.
Aufbewahrung, Haltbarkeit & Serviervorschläge
Die Adventszeit lebt von der Vorfreude – und dazu gehört auch, dass die Plätzchendosen gut gefüllt bereitstehen. Damit deine Matcha-Kreationen möglichst lange frisch bleiben, ist die richtige Lagerung entscheidend.
Aufbewahrung: Lass die Plätzchen nach dem Backen vollständig auf einem Gitter auskühlen. Erst dann verpackst du sie in luftdichte Dosen bei Zimmertemperatur. Feuchtigkeit ist der größte Feind – Dosen mit Gummidichtung oder Klickverschluss sind ideal.
Haltbarkeit:
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Mürbe Matcha Plätzchen: ca. 2–3 Wochen
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Weiche Mandelvarianten: ca. 7–10 Tage
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Mit Schokolade überzogene Plätzchen: ca. 2 Wochen (kühl lagern)
Separates Lagern: Lege unterschiedliche Sorten in getrennte Dosen. Intensive Aromen wie Zimt, Vanille oder Orange können den feinen Matcha-Geschmack überdecken oder verfälschen.
Servierideen:
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Anlass |
Empfehlung |
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Plätzchenteller |
Kontrastreiche Farben kombinieren: grüne Matcha-Sterne, helle Vanillekipferl, schokoladige Brownies |
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Getränkebegleitung |
Matcha Latte, klassischer grüner Tee, Espresso oder heißer Kakao |
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Geschenkidee |
Hübsch verpackt in Glasdosen oder Metallboxen mit Sichtfenster |
Und noch ein Gedanke zum Schluss: Matcha Plätzchen müssen nicht auf Weihnachten beschränkt bleiben. Die leuchtend grüne Farbe passt wunderbar zu Ostern im Frühling, als originelles Mitbringsel zum Muttertag oder einfach als besonderes Gebäck für einen gemütlichen Nachmittag mit Freunden.
Probiere die verschiedenen Varianten aus, passe die Rezepte nach deinem Geschmack an und teile deine Erfahrungen. Ob klassisch mürbe, mit weißer Schokolade und Mandeln verfeinert oder als weiche Mandelplätzchen im italienischen Stil – Matcha Plätzchen bringen nicht nur Farbe auf den Teller, sondern auch etwas Neues in die deutsche Backtradition. Viel Spaß beim Backen und Genießen!
Weihnachtliche Geschenkideen mit Matcha Plätzchen
Selbstgemachte Matcha Plätzchen sind eine originelle Geschenkidee für die Weihnachtszeit. Die leuchtend grünen Kekse fallen sofort ins Auge und überzeugen mit ihrem feinen Aroma aus Matcha, Butter und einer dezenten Süße – besonders in Kombination mit weißer Schokolade oder Mandeln.
Damit deine Matcha Kekse als Geschenk besonders schön wirken, kannst du sie dekorativ verpacken:
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Glasdosen oder Einmachgläser
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kleine Papiertüten mit Schleife
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dekorative Metallboxen für Weihnachtsplätzchen
Ein handgeschriebenes Etikett oder eine kurze Beschreibung des Matcha-Pulvers macht das Geschenk noch persönlicher. Besonders edel wirken die Plätzchen, wenn du sie mit etwas weißer Schokolade verzierst oder verschiedene Sorten – zum Beispiel Matcha Sterne, Mandelplätzchen und Matcha Cookies – zusammen verpackst.
Matcha Plätzchen eignen sich perfekt als:
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Mitbringsel für Familie und Freunde
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kleine Aufmerksamkeit für Kolleg:innen
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selbstgemachtes Weihnachtsgeschenk
Wer noch mehr Inspiration sucht, findet auf unserem Blog weitere Matcha Rezepte, Backideen und Tipps rund um Matcha in der Küche. So wird das Backen von Matcha Keksen nicht nur zum kulinarischen, sondern auch zum kreativen Highlight der Weihnachtszeit.
FAQ: Häufige Fragen zu Matcha Plätzchen
Warum werden Matcha Plätzchen braun statt grün?
Wenn Matcha Plätzchen zu heiß gebacken werden, verliert das Matcha-Pulver seine leuchtend grüne Farbe. Backe die Kekse daher bei maximal 170–180 °C Ober-/Unterhitze und vermeide zu lange Backzeiten.
Welcher Matcha eignet sich zum Backen?
Für Backrezepte wird meist Culinary Grade oder Premium Matcha verwendet. Diese Sorten sind günstiger als Ceremonial Matcha und eignen sich besonders gut für Kuchen, Kekse oder Matcha Cookies.
Wie viel Matcha kommt in Plätzchenteig?
Für klassische Matcha Plätzchen werden etwa 8–12 g Matcha pro 250 g Mehl verwendet. Diese Menge sorgt für eine intensive Farbe und ein ausgewogenes Aroma, ohne dass die Kekse zu bitter werden.
Kann man Matcha Plätzchen einfrieren?
Ja. Gut verpackt in einer luftdichten Dose oder Gefrierbox lassen sich Matcha Plätzchen bis zu drei Monate einfrieren. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur einige Stunden stehen lassen.
Wie lange sind Matcha Plätzchen haltbar?
Mürbe Matcha Plätzchen halten sich in einer luftdichten Dose etwa 2–3 Wochen. Varianten mit Schokolade oder Mandeln sollten am besten innerhalb von 1–2 Wochen verzehrt werden.
Warum schmecken Matcha Kekse manchmal bitter?
Ein zu hoher Anteil Matcha oder eine zu lange Backzeit kann die Kekse bitter machen. Verwende daher hochwertige Matcha-Qualität und halte dich an die empfohlene Dosierung.
Kann man Matcha Plätzchen auch ohne Ei backen?
Ja. Du kannst das Eigelb im Rezept weglassen oder durch pflanzliche Alternativen wie Apfelmus oder pflanzliche Margarine ersetzen. Die Plätzchen werden dadurch etwas bröseliger, bleiben aber aromatisch.






