Matcha Tee Schalen

Matcha Schalen – Jahrhunderte alte Tradition aus Japan

Matcha Schalen sind ein unverzichtbarer Bestandteil bei der Zubereitung von Matcha Tee und bringen den feinen Geschmack des Tees erst richtig zur Geltung. Matcha Schalen haben in Japan eine lange Tradition und werden dort bereits seit vielen Jahrhunderten in einem aufwendigen Brennprozess aus Keramik hergestellt. Der oft ungleichmäßige und leicht gewellte Rand der Matcha Schale ist eines ihrer besonderen Merkmale und erinnert an die bergige Landschaft Japans. Die ausgefallenen Formen und Farbverläufe der Matcha Schalen spiegeln zudem die Schönheit der natürlichen Unvollkommenheit wieder, die in Japan Wabi Sabi genannt wird.




Die Matcha Tee Schale (japanisch: Chawan)

Die Matcha Tee Schale (japanisch: Chawan) ist neben dem Matcha Besen (japanisch: Chasen) und natürlich dem Matcha Tee selbst, der zentrale Bestandteil der traditionellen japanischen Teezeremonie. Die Matcha Tee Schale stellt dabei wegen ihrer besonderen Ästhetik, langen Tradition und kunstvollen Verarbeitung, neben den Tee-Dosen (japanisch: Natsume), das teuerste Tee-Utensil dar. Matcha Tee Schalen bekannter japanischer Töpfermeister erzielen daher in Japan nicht selten Preise von mehreren Tausend Euro!

Japanische Teeschalen, gefertigt in liebevoller Handarbeit

In unserem Sortiment findest Du eine Vielzahl japanischer Teeschalen, die sich sowohl in ihrer Form, ihrem Design und natürlich auch in ihrer Farbgebung unterscheiden. Bei einer Vielzahl unserer japanischen Teeschalen handelt es sich um liebevolle Handarbeit, bei der die Schalen handgeformt und handglasiert werden, wodurch jede Schale zu einem individuellen Kunstwerk und einem einzigartigen Unikat wird.

Im Vergleich zu anderen Teetassen sind Matcha Schalen etwas dickwandiger, wodurch der Tee nicht so schnell abkühlt und die Temperatur des Matcha Tees länger konstant gehalten wird. Außerdem haben Matcha Schalen einen flachen Schalenboden, wodurch das Matcha Pulver optimal mit einem Matcha Besen aufgeschlagen werden kann.

Matchaschalen aus Japan - Die Schönheit natürlicher Unvollkommenheit

Sie gehören zur traditionellen Zubereitung eines Matcha Tees dazu wie eine zierliche Porzellantasse zum britischen Tee: aus einer stilechten Matchaschale soll ein Matcha Tee noch besser schmecken als aus einer herkömmlichen Teetasse. Auf den ersten Blick wirken sie eher unauffällig, doch bei genauerem Hinsehen scheinen sie wie geschaffen für den Genuss des Getränks. Was also macht eine Matchaschale so besonders?

Matchaschalen dienen der Zubereitung nach traditioneller Art

Nach überlieferter Tradition stellen sie das zentrale Utensil bei der Teezeremonie, also der traditionellen Art der Zubereitung des Matcha Tees mit Matcha Pulver, dar. Nach der Überlieferung soll sich der Gast während der Teezeremonie bewundernd oder wenigstens fragend nach der Herkunft der Schale erkundigen. Bis heute stellt die Matchaschale meist das teuerste Utensil bei der traditionellen japanischen Teezeremonie dar. Ihr Preis kann je nach Herstellung und Verzierung bis zu mehreren Tausend Euro betragen.

Bis heute unterscheidet man Matchaschalen nach ihrem Stil. Besonders wertvoll sind Teeschalen im Raku-Stil. Dieser Stil geht auf das späte 16. Jahrhundert zurück und wurde von einem Dachziegelmeister und einem Teemeister in Zusammenarbeit entwickelt. Nach der Überlieferung wurden die ersten Exemplare nach diesem Stil nicht auf einer Töpferscheibe geformt, sondern vollständig von Hand hergestellt. So entstand ein sehr unregelmäßiges und einzigartiges Gefäß, das immer anders aussah. Gebrannt wurde die Matchaschale dieser Art bei einer Temperatur von rund Tausend Grad.

Sofort nach dem Brennen holte man sie aus dem Ofen und verschloss sie mit anderen brennbaren Stoffen. Diese Stoffe, wie zum Beispiel Heu oder Laub, zogen den Sauerstoff aus der Luft, wodurch chemische Reaktionen entstanden. Sie waren für das einmalige Aussehen jeder einzelnen Matchaschale verantwortlich. Eine Chawan im Raku-Stil ist dicker als die meisten anderen Schalen. Das Aussehen ist fast rustikal und immer individuell. Die Technik des Formens und des Brennens machen aus jeder Chawan ein Unikat, wie es kein zweites gibt.

Matchaschalen unterscheiden sich von anderen Teeschalen oder Tassen

Besonders auffallend ist natürlich die Form. Der Schalenboden ist meistens aus einer geraden Fläche geformt, die Öffnung nach oben ist auffallend groß. Dadurch kann man den Tee leichter zubereiten. Das Matcha Pulver lässt sich in einer großen Matchaschale deutlich einfacher mit einem Bambusbesen aufschlagen, als in einer herkömmlichen Teeschale. Das Matcha Pulver verteilt sich dadurch optimal im Wasser, was zu einer vollen Entfaltung des Aromas führt.

Die traditionelle Matchaschale ist ein Spiegelbild der Wabi Sabi. Hierbei handelt es sich um einen aus Japan stammenden Begriff, der sich auf die natürliche Unvollkommenheit und die daraus resultierende Schönheit bezieht. Der Rand der Teeschale ist leicht unregelmäßig geformt.

Mit diesen Wellen will man an die bergige Landschaft in Japan und damit an den Ursprung des Tees erinnern. Für die Herstellung dieser Teeschale wird ein traditioneller Brennprozess durchgeführt. Dieser Brennvorgang ist recht aufwendig, trägt aber im Anschluss zu der robusten Qualität bei. Auch die dicke Wand ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal im Vergleich zu herkömmlichen Teeschalen.

Ein zu schnelles Abkühlen des Tees wird durch sie verhindert und die Temperatur des Tees bleit länger konstant, was einen langen Genuss des Matcha Tees ermöglicht.

Dem Glauben nach haben handgefertigte Originale unter den Matchaschalen mindestens eine markante oder sehr auffällige Stelle. Diese Seite wird als das „Gesicht“ der Teeschale bezeichnet. Das Gesicht kann aus einem auffallenden Verlauf der Farben, einer sichtbaren Unebenheit oder aus einem bestimmten Muster des Tons bestehen. Nach der Tradition soll man die Matchaschale bei der Zubereitung so drehen, dass das Gesicht zum Menschen zugewandt ist. Will man die Teeschale an den Gast übergeben, soll das Gesicht auf den Gast zeigen. Trinkt man aus der Teeschale, soll man das Gesicht von sich wegdrehen.

Freue Dich auf besondere Formvielfalt

Bestellst Du Deine Matcha Schale bei Matcha Magic, erwartet Dich eine besondere Form- und Designvielfalt. Die meisten unserer Schalen wurden zunächst von Hand geformt und anschließend ebenso von Hand glasiert. Dadurch entstehen ganz unterschiedliche Muster und Farbverläufe. Sie sehen bei jeder Schale anders aus und führen so zu einer Vielzahl unverwechselbarer Unikate. Unsere handgefertigten Matchaschalen bestechen zudem durch ihre Formvielfalt:

  • Wan-Form: Die Matcha Schale wird bei der klassischen Wan-Form auf einer Töpferscheibe aus natürlichem Ton gefertigt und ihr wird dabei eine besonders bauchige Form Dadurch bettet sich die Schale beim Trinken besonders schön in die Handinnenflächen ein. Unsere Schale „Sakai“ ist ein schönes Exemplar dieser Gattung und ist bei uns in vielen verschiedenen Farbgebungen erhältlich.
  • Dojime-Form: Matcha Schalen in der Dojime-Form bestechen durch ihre asymmetrischen Formen. Die Außenwand und der Schalenrand sind ungleichmäßig geformt (Wabi Sabi), wodurch es bei dieser Schalengattung zu besonders schönen Unikaten kommt. Schöne Beispiele für die Dojime-Form sind unsere Matchaschalen „Aichi“, „Yokkaichi“ und „Kashiwa“.
  • Ido-Form: Im Gegensatz zu obigen Schalenformen werden Schalen in der „Ido-Form“ noch oben hin immer auslandender. Zudem haben Schalen in der „Ido-Form“ einen etwas kleineren Schalenboden wodurch sich eine besonders auffällige Trapezform Dir gefällt diese außergewöhnliche Form? Dann legen wir Dir unsere Schalen „ Nara“ und „Mitu“ ans Herz.

Matchaschalen und Ihre traditionellen Farben

Traditionelle Matcha Schalen gibt es in vielen Farben. Manche Töpfer haben ihren ganz eigenen Stil gefunden und haben neue Farbzusammenstellungen entwickelt. Aus ihren Glasuren entstanden im Lauf der Zeit immer wieder neue Effekte und Farbtöne, die zu unverwechselbaren Unikaten führten.

Rot, Grün, Blau und Weiß sind typische Farben für eine Matcha Schale. Die Innenseite kann zum Beispiel in Weiß gehalten sein, wodurch die Farbe des Tees besonders gut zur Geltung kommen soll. Erfolgt die Fertigung im Holzbrandofen gefertigt, sind die Farben besonders abwechslungsreich. Üblich ist zum Beispiel eine Kombination von dunklem Braun auf der Außenseite und leuchtendem Rot im Inneren oder ein grünblauer Ton auf der Außenseite, der an das Meer erinnern soll. Wurde eine Chawan im Holzbrandofen gehärtet, kann die Asche auf der Oberfläche sichtbare Spuren hinterlassen, wodurch eine eindrucksvolle Maserung entsteht. Für den optimalen Genuss sind die breite Öffnung und die dicke Tassenwand wichtig, während die Optik vor allem das Auge anspricht.

Merkmale japanischer Matchaschalen im Überblick:

  • Flacher Schalenboden und auffallend große Öffnung
  • Besondere Haptik mit weichen, wellenförmigen und asymmetrischen Strukturen
  • Unterschiedliche Formen, Muster und Farbverläufe je nach Herkunft und Stil
  • Unregelmäßig geformter Schalenrand, der an die bergige Landschaft Japans erinnern soll
  • Dicke Außenwand, die ein schnelles Abkühlen des Tees verhindert

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